Zu den Neuerungen gehören neue Simply Clever-Elemente, digitale Funktionen und verbesserte Assistenzsysteme.
Škoda Elroq und Enyaq erhalten Modelljahres-Updates
- Infotainment-Upgrade unter Berücksichtigung von Kundenfeedback
- Simply Clever: Frunk, digitaler Fahrzeugschlüssel und Qi2 Magnetic Power Profile Phone BoxPhonebox mit induktiver Ladefunktion und Qi2-Standard
- One Pedal Driving und verbesserte Fahrerassistenzsysteme für mehr Komfort und Sicherheit
Mladá Boleslav, 23. März 2026 – Die Škoda Elektro-Modellreihen Elroq und Enyaq sind bei den Kunden sehr beliebt und belegten 2025 den zweiten bzw. siebten Platz unter den meistverkauften Elektrofahrzeugen Europas. Auf diesem Erfolg aufbauend führt Škoda Auto Aktualisierungen für beide Modelle ein, deren Markteinführung für Mitte 2026 geplant ist.
Im Jahr 2025 war der Škoda Elroq mit mehr als 95‘300 Auslieferungen das zweitmeistverkaufte Elektrofahrzeug Europas und führte die BEV-Verkaufszahlen im April, Juli und Oktober an. Ausserdem wurde er das «German Car of the Year» 2026 (GCOTY 2026) und belegte den zweiten Platz bei der Wahl zum «European Car of The Year» 2026. Der Elroq ist Marktführer bei Elektrofahrzeugen in der Tschechischen Republik, Dänemark, den Niederlanden sowie der Slowakei und gehört in Österreich, Finnland und der Schweiz zu den drei meistverkauften Elektrofahrzeugen. Der grössere Enyaq war 2025 mit mehr als 79’600 ausgelieferten Fahrzeugen das siebtmeistverkaufte Elektrofahrzeug in Europa.
Infotainment und Konnektivität
Für das kommende Modelljahr erhalten die Modelle Elroq und Enyaq ein überarbeitetes, Android-basiertes Infotainment-System. Dieses bietet eine neue Optik, einen neu gestalteten Startbildschirm, ein Rasterlayout, eine Favoriten- und eine Suchfunktion sowie erweiterte Personalisierungsoptionen für ein verbessertes, intuitiveres Erlebnis. Das Infotainment-Konzept der nächsten Generation ist Teil einer überarbeiteten Bordplattform, die mit der neuesten Produktionsserie eingeführt wurde, sodass diese Neuerungen ausschliesslich in neu produzierten Fahrzeugen verfügbar sind. Ein neuer App-Store im Fahrzeug macht zusätzliche Anwendungen direkt über das Infotainmentsystem verfügbar, darunter Škoda Apps, ausgewählte Apps von Drittanbietern wie Spotify und YouTube sowie zahlreiche Apps aus Kategorien wie Audio- und Video-Streaming, Casual Games, Nachrichten, Wetter und mehr[1].
Digitaler Fahrzeugschlüssel
Zum ersten Mal werden Škoda Modelle auch über einen digitalen Fahrzeugschlüssel[2] verfügen. Sobald das Smartphone mit dem Fahrzeug gekoppelt und in der MyŠkoda-App eingerichtet wurde, können Nutzer das Fahrzeug mit ihrem Smartphone ver- und entriegeln sowie starten. Nach der Zuweisung in der MyŠkoda-App können sie den Zugang über die integrierte Wallet-App des Smartphones an andere Personen (z. B. Familienmitglieder) weitergeben.
Detaillierte Fahrdaten in der MyŠkoda-App
MyŠkoda bietet nun Fahrdaten, einschliesslich des Energieverbrauchs, als Ergänzung zur Ladeübersicht und zum Ladeverlauf. Laura, die digitale Begleiterin, unterstützt die Routenplanung für Elektrofahrzeuge, indem sie verschiedene Google-POI-Kategorien (wie Restaurants, Cafés, Hotels, Supermärkte und Sehenswürdigkeiten) mit den notwendigen Ladestopps kombiniert. Die Routenführung kann über das Navigationssystem im Fahrzeug gestartet, gestoppt oder bearbeitet werden. Favoriten und Listen mit den zuletzt angefahrenen Zielen werden zwischen MyŠkoda und dem Fahrzeug synchronisiert.
One Pedal Driving
Das One Pedal Driving bietet zwei Rekuperationsstufen für die Bremsenergierückgewinnung im B-Modus, was beim Loslassen des Fahrpedals ein Abbremsen des Fahrzeugs bis zum Stillstand ermöglicht. Die Stufen werden über das Infotainmentsystem oder die Wippen am Lenkrad eingestellt.Neue Simply Clever-Lösungen
Zu den Modelljahresänderungen beim Elroq und Enyaq gehört ein 21-Liter-Ablagefach (Frunk) unter der Fronthaube, die für ein leichtes Öffnen und Schliessen mit Gasdruckfedern ausgestattet wird. Die belüftete Phonebox unterstützt das Qi2 Magnetic Power Profile für kabelloses Laden mit bis zu 25 W (vorgesehen für das iPhone 12 und neuere sowie kompatible Geräte), während USB-C-Anschlüsse im vorderen und im hinteren Bereich weiterhin bis zu 45 W bieten. Gleichzeitig bringt Škoda Auto mit der neuen Infotainment App «Tips» die Simply Clever-Funktionen in die digitale Welt. Sie hilft den Nutzern, durch kurze Anleitungen, Benachrichtigungen und Videos Fahrzeugfunktionen zu entdecken, die sie noch nicht ausprobiert haben.
Travel Assist 3.0 für verbesserte Fahrerunterstützung im Alltag
Der Travel Assist 3.0, umfassend aktualisierte Radarsysteme und Sensoren sowie erweiterte Online-Dienste sorgen für eine präzisere Spurführung, eine sanftere Geschwindigkeitsregelung und umfangreichere Sicherheitsfunktionen. Alle Sensoren wurden auf Hardware- oder Softwareebene verbessert, um eine stabilere Datenerfassung für die Assistenzsysteme zu gewährleisten. Der Spurwechselassistent wurde weiter verfeinert, und der Notfallassistent mit automatischem Spurwechsel auf Autobahnen kann das Fahrzeug auf den Standstreifen lenken, wenn der Fahrer nicht reagiert.
Innenraumkamera, neue Radarsysteme und verbesserte Lichteinstellungen
Neue Radarsensoren in den Ecken der vorderen und hinteren Stossfänger verbessern den Kreuzungsassistenten. An komplexen Kreuzungen mit eingeschränkter Sicht erkennt er von der Seite herannahende Pkw, Motorräder, Fahrräder und E-Scooter. Eine neue Innenraumkamera im Gehäuse des Rückspiegels ermöglicht eine bessere Überwachung der Aufmerksamkeit und Müdigkeit mittels Eye-Tracking. Das Tagfahrlichtverfügt nun über eine zusätzliche Stufe für Tageslichtbedingungen mit schlechten Sichtverhältnissen (z. B. bei starker Bewölkung, in der Morgen- oder Abenddämmerung), in der zusätzlich zum Tagfahrlicht auch die Rückleuchten aktiviert werden.
LFP-Batterie für Einstiegsvariante
Das Modell Škoda Elroq 60 wird im Rahmen der anstehenden Modelljahreswechsel mit LFP-Batterietechnologie ausgestattet. Diese Lösung bietet insbesondere für preisgünstigere Varianten von Elektrofahrzeugen mehrere Vorteile: Sie ist kostengünstig, verfügt über eine lange Lebensdauer und ermöglicht eine Flexibilität beim täglichen Laden, die den typischen Nutzungsgewohnheiten und der urbanen Mobilität entspricht. Die neu eröffnete LFP-Batterieproduktionslinie (Cell-to-Pack) in Mladá Boleslav, die ab Ende Februar 2026 in Betrieb ist und Hochvolt-Batterien für zukünftige Škoda Elektromodelle sowie andere Elektrofahrzeuge verschiedener Konzernmarken liefert, macht das Werk zum grössten Hersteller von BEV-Batteriesystemen innerhalb des Volkswagen Konzerns.
Die Erfolgsbilanz des Škoda Elroq
Das kompakte Elektro-SUV hat in seinem ersten vollen Marktjahr 2025 alle Erwartungen: übertroffen: Mehr als 112‘000 Einheiten wurden produziert und über 150‘000 Bestellungen verzeichnet, wobei der Elroq 85 mehr als die Hälfte der Bestellungen ausmachte. Der Škoda Elroq führt die BEV-Märkte in der Tschechischen Republik, Dänemark, den Niederlanden und der Slowakei an und rangiert in Österreich, Finnland und der Schweiz unter den Top 3. Im Januar 2026 wurde der Elroq mit mehr als 8‘000 verkauften Einheiten zum meistverkauften Elektromodell in Europa und legte in Deutschland als jeweils meistverkauftes Elektrofahrzeug im Januar und Februar 2026 stark zu.
Der Škoda Enyaq
Das elektrische Flaggschiff der Marke, der Enyaq, verzeichnet starke Verkaufszahlen in Europa und ist dort das siebtmeistverkaufte Elektrofahrzeug. Die grössten Einzelmärkte für die Enyaq-Modellreihe sind Deutschland, die Niederlande und Grossbritannien. Seit Produktionsbeginn im Jahr 2020 wurden insgesamt mehr als 300’000 Škoda Enyaq und Škoda Enyaq Coupé an Kunden ausgeliefert.
[1] In Albanien, Bosnien und Herzegowina, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien ist für die volle Nutzung dieser Dienste derzeit erforderlich, dass das Fahrzeug über WLAN mit einem externen mobilen Hotspot verbunden ist, beispielsweise bereitgestellt über ein Mobiltelefon bereitgestellt.
[2] Die Verfügbarkeit der Digital-Key-Funktion hängt von den aktiven Škoda Connect-Diensten ab.
[3] Maximale Ladeleistung und Ladezeit (von 10 bis 80 %). Die tatsächliche Ladeleistung kann selbst bei gleicher Nennleistung von Ladestation zu Ladestation variieren. Sie hängt von Faktoren wie dem maximalen Ladestrom, der Umgebungs- und Batterietemperatur, dem Ladezustand und der Alterung der Batterie sowie dem Zustand und der Auslastung der Ladestation und der Infrastruktur ab. Die angegebene maximale Leistung wird unter WLTP-Bedingungen bei etwa 23 °C und einem Ladezustand der Batterie von mindestens fünf Prozent gemessen. Änderungen dieser Bedingungen können zu einer abweichenden Ladeleistung führen.
[4] Die Verfügbarkeit der, gemäss UN-GTR.21 ermittelten, elektrischen Maximalleistung erfordert eine Temperatur der Hochvoltbatterie zwischen 23 und 50 °C und einen höchstmöglichen Batterieladezustand. Die verfügbare Leistung kann begrenzt sein, variiert je nach Fahrsituation und wird von Faktoren wie der Umgebungstemperatur, Temperatur-, Lade- und Konditionierungszustand sowie Alter der Hochvoltbatterie beeinflusst.
[5] Maximale Ladeleistung und Ladezeit (von 10 bis 80 %). Die tatsächliche Ladeleistung kann selbst bei gleicher Nennleistung von Ladestation zu Ladestation variieren. Sie hängt von Faktoren wie dem maximalen Ladestrom, der Umgebungs- und Batterietemperatur, dem Ladezustand und der Alterung der Batterie sowie dem Zustand und der Auslastung der Ladestation und der Infrastruktur ab. Die angegebene maximale Leistung wird unter WLTP-Bedingungen bei etwa 23 °C und einem Ladezustand der Batterie von mindestens fünf Prozent gemessen. Änderungen dieser Bedingungen können zu einer abweichenden Ladeleistung führen.
[6] Die Verfügbarkeit der, gemäss UN-GTR.21 ermittelten, elektrischen Maximalleistung erfordert eine Temperatur der Hochvoltbatterie zwischen 23 und 50 °C und einen höchstmöglichen Batterieladezustand. Die verfügbare Leistung kann begrenzt sein, variiert je nach Fahrsituation und wird von Faktoren wie der Umgebungstemperatur, Temperatur-, Lade- und Konditionierungszustand sowie Alter der Hochvoltbatterie beeinflusst.